21.8 - Cenoten und Lago Tziscao

In unserem dritten Bett im Hostel La Isla hab ich richtig gut geschlafen, es hatte die mit Abstand beste Matratze... Allerdings musste ich nachts noch ne Schicht anziehen, das Zimmer hatte auch die meisten Fenster und es wurde ganz schön frisch.
Gegen 7 waren wir beide wach, packten unsere Sachen und ich las noch etwas. Eine Kuschelkatze war leider nicht verfügbar... Kurz vor acht brachten wir dann unsere Sachen nach unten und machten uns auf zu unserem Treffpunkt nur einen Block weiter. Wir waren die ersten, aber kurz nach uns traf auch der Rest der Crew ein. Marcella und Adrian, die Organisatoren der Tour und fünf nette Mitfahrer. Wir verluden unser weniges Gepäck und waren wenig später on the Road. 
Zunächst ging es die uns bekannte Strecke lang nach Comitán, von dort aus weiter Richtung guatemaltekische Grenze zu den Lagos de Montebello. Unterwegs frühstücken wir unsere Vorräte, aber auch Marcella hatte eine leckere Art Porridge für uns mitgebracht. Nach etwa drei Stunden waren wir an unserem ersten Ziel, zwei Cenoten, für Katty und mich unsere ersten überhaupt. Zu der ersten führte ein steiler Weg hinauf. 

                           

Von oben hatte man dann einen spektakulären Blick über die Cenote, aber auch über die umliegenden Lagunen und bis nach Guatemala.




Wir machten einige Fotos und futterten ein bisschen Obst, bevor wir wieder zum Auto liefen. 
Wenige Minuten später waren wir an der zweiten Cenote, der Cenote Camarón (Garnele), denn die schwimmen da drin rum. Und wir natürlich auch! Leider war es etwas wolkig und nicht so sehr warm. 



Das Wasser war unglaublich klar! Hier war dann auch der erste echte Einsatz für die GoPro:



Frisch gebadet fuhren wir dann zum Mittagessen, wie bekamen einige lokale Spezialitäten, unter anderem ein in Bananenblättern gebratener Käse, Salsa, Tortillas,... Sehr lecker. 



Nach dem Essen fuhren wir zu unserem Schlafplatz für heute Nacht am Lago Tziscao, der direkt an der Grenze liegt. Leider regnete es leicht. Wir bezogen unsere Cabañas, echt geräumig und luxuriös, dann ging es auch schon daran, die SUPs vom Dach des Autos zu laden und aufzupusten. Kaum war die Luft drin, da öffnete der Himmel so richtig alle Schleusen und wir verzogen uns unter verschiedene Dächer. Ich nutzte den Regen, und einen ersten Teil des Blogs ins Handy zu tippen.
Irgendwann wurde der Regen dann etwas schwächer und plötzlich liefen fünf Mann mit Boards zum Wasser, ich hinterher. Mit Regenjacke, denn es war echt frisch. Wir paddelten einmal quer durch den See, es gab einen krass starker Wind mit dazu passender Strömung. Man musste hinwärts fast durchgehend links paddeln, um geradeaus zu fahren. Ziel war eine klitzekleine Felseninsel, von der man gut ins Wasser springen konnte. War mir aber echt zu kalt, vielleicht ja morgen früh. Ich beschränkte mich aufs Fotografieren... Und es regnete und regnete.



Nachdem wir zurück gepaddelt waren, freute ich mich auf die versprochene heiße Dusche, es war definitiv die beste des Urlaubs🥰
Danach gammelte ich noch etwas auf meinem ebenfalls tollen großen Bett rum. Dann fuhr ein Teil von uns nochmal ins Dorf in den Laden, Bier, Chips und Marshmallows kaufen. Da es immer noch regnete, wurde das Lagerfeuer unter Dach entzündet. Dummerweise war das Holz ziemlich nass, es qualmte mehr als dass es brannte. Zwischenzeitlich entdeckte ich noch die Katze des Hauses, ein süßes kleines Exemplar, das gekuschelt werden wollte...
Am Lagerfeuer war es dann nicht so wirklich gemütlich, mir brannten schon bald die Augen. Nach zwei Bier kurz nach zehn ging es einfach nicht mehr, ich musste mich verabschieden. Mit tränenden Augen und auch leichten Kopfschmerzen... Dann lieber noch etwas Kindletime...

So, genug für den Moment, den Blog von heute gibts erst morgen Abend...

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